KUNST NEUIGKEITEN
im November 2025
moq ART NOW Galerie goes JAZZ
SAVE THE DATE! 28.11.2025, 19 Uhr
Unter dem Motto „moq ART NOW Galerie goes Jazz treffen Musik und Malerei aufeinander. Das Duo AnnG Müllner (Gesang) und Christian Terzinsky (Klavier) wird dabei von Special Guest Iris Camaa (Percussion & Gesang) unterstützt. Gemeinsam interpretieren sie weltbekannte Jazzklassiker wie Summertime, The Girl from Ipanema, Moon River, Sway und vieles mehr mit viel Gefühl, Groove und einem feinen Gespür für Atmosphäre.
Parallel dazu präsentiert die Galerie Werke von Fritz Grubhofer, deren expressive Ruhe und emotionale Tiefe den musikalischen Abend auf eindrucksvolle Weise begleiten. Seine Bilder schaffen visuelle Resonanzen zu den Jazzklängen und laden das Publikum zu einem sinnlichen Dialog zwischen Klang, Farbe und Emotion ein.
📍Ort: moq ART NOW Galerie, Wiener Straße 14, 1. Etage (Lift vorhanden), 7100 Neusiedl am See
🕖Datum & Uhrzeit: Freitag, 28. November 2025, 19:00 Uhr
🎶Mitwirkende: AnnG Müllner (Gesang), Christian Terzinsky (Klavier), Iris Camaa (Percussion & Gesang), Fritz Grubhofer (Malerei)
EINTRITT: FREIE SPENDE
ZITAT
des Monats November
„Die Kunst ist dazu da, den Staub des Alltags
von der Seele zu waschen.“ Pablo Picasso
© Foto: Pixabay
Wie recht Picasso doch hatte!
Kunst schenkt uns Momente der Ruhe. Sie öffnet einen Raum, in dem der Blick weicher wird und Gedanken wieder fließen dürfen. Farben, Formen und Stille wirken wie ein tiefer Atemzug – einfach, klar, befreiend.
TIPP!
Ein Besuch in unserer Galerie ist eine kleine Pause vom Tempo des Alltags. Eine Möglichkeit, durch Kunst neue Energie zu schöpfen und dem eigenen Empfinden Raum zu geben. Lassen Sie das gewohnte Tempo des Lebens für einen Moment hinter sich – und entdecken Sie, wie Kunst Leichtigkeit entstehen lässt.
HISTORY
Vergessene Stimmen der Kunst
© Fotos: Wikipedia (gemeinfrei
Über Jahrhunderte hinweg war die Kunstgeschichte eine Erzählung mit blinden Flecken. Werke, die ganze Epochen prägten, wurden ohne Namen weitergegeben – weil sie von Frauen geschaffen wurden. Hinter verschlossenen Ateliers, in privaten Salons oder unter männlichen Pseudonymen entwickelten sie Bildsprachen, die ihrer Zeit voraus waren. Doch ihre Stimmen verhallten – übertönt von den Regeln einer patriarchalen Welt.
Heute beginnen wir, diese Stimmen wieder zu hören. Künstlerinnen wie Artemisia Gentileschi, Berthe Morisot oder Paula Modersohn-Becker sind längst keine Randnotizen mehr. Ihre Perspektiven erweitern den Kanon – sinnlich, radikal, verletzlich und mutig zugleich. Sie malten das, was man nicht sehen wollte: weibliche Selbstbestimmung, Intimität, Identität.
Mit unserer neuen Serie „Vergessene Stimmen der Kunst“ möchten wir genau dort ansetzen – in den Zwischenräumen der Geschichte.
Wir porträtieren Frauen, deren Schaffen nicht nur ästhetisch, sondern auch gesellschaftlich Spuren hinterlassen hat. Orte wie Paris, Wien oder New York werden dabei zu Koordinaten weiblicher Kreativität – zu Landkarten einer anderen Kunstgeschichte.
Wie hätte die Moderne ausgesehen, wenn ihre Werke von Anfang an sichtbar gewesen wären? Diese Frage begleitet uns durch die Serie. Sie führt uns zu überraschenden Verbindungen zwischen damals und heute, zwischen den Ateliers des 19. Jahrhunderts und den Studios zeitgenössischer Künstlerinnen, die Grenzen neu definieren.
Wir glauben: Kunst wird vollständiger, wenn alle Stimmen gehört werden. Und vielleicht beginnt genau hier eine neue Epoche – eine, in der Erinnerung und Zukunft auf der gleichen Leinwand Platz finden.
Hilma af Klint
Die Übersetzerin des Unsichtbaren
Im ersten Beitrag unserer Serie widmen wir uns einer Künstlerin, die ihrer Zeit weit voraus war:
Hilma af Klint – eine Frau, eine Pionierin, eine stille Revolutionärin.
Geboren 1862 in Schweden, Tochter eines Admirals – und begabt mit einem Blick, der tiefer ging als nur an die Oberfläche der Dinge. In einer Epoche, in der Frauen in der Kunst kaum sichtbar waren, öffneten sich ganz unerwartet Türen für sie: Schon 1882 durfte Hilma an der Königlichen Akademie der Künste in Stockholm studieren. Dort fand sie nicht nur ihr Handwerk, sondern ihre Stimme. Zunächst malte sie Landschaften, Porträts und Blumen – präzise, ruhig, von stiller Kraft. Doch hinter diesen sichtbaren Formen arbeitete etwas anderes.
Hilma interessierte sich für Strukturen, Muster, für jene unsichtbare Ordnung, die allem Leben zugrunde liegt.
Eine entscheidende Begegnung veränderte alles: die Theosophie. Diese spirituelle Bewegung gab Frauen Raum, förderte Eigenständigkeit und öffnete den Blick für das Unsichtbare. Hilma begann, an die schöpferische Kraft in sich zu glauben – und zu lauschen.
1905 notierte sie: „Du sollst eine neue Lebensanschauung verkünden. Deine Bemühungen werden Früchte tragen.”
“Bald darauf entstanden ihre ersten abstrakten Werke – Jahre bevor Kandinsky oder Mondrian diesen Weg beschritten.
Serien wie „Urchaos“ oder „Die Zehn Größten“ zeigen Spiralen, Farben, Symbole, die sich jeder Gegenständlichkeit entziehen. Es war Malerei als Denken in Bewegung – strukturiert, spirituell, radikal neu.
Doch Hilma zeigte ihre Werke nie. Sie wusste, ihre Zeit war nicht bereit. In ihrem Testament verfügte sie, dass ihre Bilder erst 20 Jahre nach ihrem Tod öffentlich gezeigt werden durften. Sie starb 1944 – und erst 1986 wurden ihre Kisten geöffnet.
Heute gilt Hilma af Klint als Wegbereiterin der Abstraktion.
Ihre Werke leuchten wie stille Offenbarungen – Ausdruck einer Suche nach Ordnung, Energie und Verbindung.
Hilma af Klint hat keine Kunst erfunden. Sie hat uns gezeigt, dass Kunst sehen kann, was noch nicht sichtbar ist.
🎬Filmtipp:
„Hilma – Alle Farben der Seele“ (2022)
Ein emotionales und ästhetisch eindrucksvolles Porträt der Künstlerin.
Regie: Lasse Hallström
Mit Lily Cole & Rebecca Calder
Der Film erzählt einfühlsam vom Leben, den inneren Kämpfen und der spirituellen Reise af Klints – eine berührende Hommage an eine visionäre Frau, deren Werk lange übersehen wurde.
👉 Derzeit verfügbar bei Amazon Prime Video
📚Buchtipp:
„Hilma af Klint – Visionary“,
Taschen Verlag –Bildband mit Essays über ihre Arbeit
WUSSTEN SIE DASS…
… sich Kunst und Alltag wunderbar verbinden lassen?
Jeden Freitag von 16:00 bis 20:00 Uhr lädt die moq ART NOW Galerie zum Afterwork-Kunstgenuss ein – ein entspannter Ausklang der Woche zwischen Bildern, und Gesprächen bei einem Glas Wein von burgenländischen Winzern. Entdecken Sie aktuelle Ausstellungen in ruhiger Atmosphäre oder vereinbaren Sie eine private Führung – persönlich, individuell, im eigenen Tempo.
📍 moq ART NOW Galerie
Wiener Straße 14,
1. Etage (Lift), Top 7
7100 Neusiedl am See,
Österreich
📧Kontakt:
mobile: +43660 5670160
mail: [email protected]
web: moq-galerie.com
© Fotos: Dietmar Grosz
Fritz Grubhofer (Maler) und Petra Mörth (moq Galerie)
BILD
des Monats November
Ara im Aufflug
von Fritz Grubhofer
150 x 115
Öl auf Leinwand
2025
TIPP!
In der moq ART NOW Galerie hat der Ara vor seinem nächsten Aufflug eine Zwischenlandung eingelegt und kann hier besichtigt und gekauft werden!
ANGEBOT
des Monats November
GALERIE SHOP: https://www.moq-galerie.com/shop/ausstellungs-katalog-fritz-grubhofer/
Der Katalog zur aktuellen Ausstellung "Farbwelten zwischen Kraft & Stille" von Fritz Grubhofer umfasst alle aktuellen Exponate, die derzeit in der moq ART NOW Galerie hängen und darüber hinaus. Auf insgesamt 56 Seiten können Sie sich einen sehr guten Überblick über das Oeuvre dieses sehr besonderen Künstlers verschaffen. € 15,--
VERSANDKOSTEN innerhalb Österreichs: € 3,--; Europa: € 7,- -